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Leserzuschrift vom 20.07.2009

zu meinem Lehrmaterial über Qualitätsmanagement:

Absender: Gerhard W. (vollständiger Name und eMail-Adresse der Redaktion bekannt)

Sehr geehrter Herr Zingel,

in der Vergangenheit habe ich sie schon einmal angeschrieben. Jetzt besteht erneut Anlass dazu. In einem von mir abgehaltenen Seminar zum Thema Qualitätsmanagement sind Teilnehmer auf ihre Seiten gestoßen und haben danach festgestellt, dass die überwiegend negative Ausstrahlung ihrer Kommentare einfach nur dämlich sind. Es wurde festgestellt, dass sie ihre Unterlagen noch nicht einmal der neuen Rechtschreibung angepasst haben und dass in ihren Unterlagen in der Zeit der ISO 9001:2008 immer noch die ISO 9002 und 9003 auftauchen. Gefreut hat es mich, dass auch Teilnehmer türkischer und in einem Fall ägyptischer Herkunft ihre Seiten für blöd gehalten haben. Diesen Eindruck geben solche motivierten Teilnehmer in ihren Unternehmen weiter!!!

Meinen sie, dass sie durch ihre überwiegend negativen Äußerungen einen positiven Eindruck hinterlassen? Auch wenn z.B. IHK-Textbände Verbesserungsmöglichkeiten zeigen - fangen sie doch erst einmal bei ihrem Quark an. Herummeckern ist doch so einfach, besser machen zeigt Format! Stellen sie positive Seiten ins Netz, werden sie positiv, das hilft auch der Gesundheit.

Bitte antworten sie nicht auf diese Mail, bereits in der Vergangenheit waren ihre Stellungnahmen nur negativ. Ihre möglichen antworten laufen bei mir gleich als Spam auf.

Trotzdem: mit freundlichem Gruß
Gerhard W.

Kommentar des BWL-Boten: Es ist aus psychologischer Sicht höchst interessant, welche Aggressionen ein eigentlich so trockenes Thema wie das Qualitätsmanagement hervorrufen kann. Hochintelligente Äußerungen wie diese hier sind natürlich noch ein weiterer Grund, bei der alten Rechtschreibung zu bleiben. Von der natürlich unerläßlichen Arroganz und Dummheit dieser Mail mal abgesehen, fällt auch die große Unkenntnis des Absenders auf: in diesem Artikel haben wir mal zusammengefaßt, was sich am 14. November 2008 in der ISO 9000:2000 (rev. 2008) verändert hat. Ja, nicht viel. Für die grundlegende Aus- und Fortbildung dürfte das kaum relevant sein. Unabhängig von der fachlichen Seite zeigt dieser Brief aber, daß meine Kritik an einer versteinernden Normierung von Führungsprozessen ganz offensichtlich verfängt: läge ich so daneben, wie Gerhard hier behauptet, hätte er sich kaum die Mühe machen müssen, mir einen so wohlgesetzten Brief zu schreiben – und zudem noch zu erforschen, wie man die Spam-Funktion eines eMail-Programmes benutzt.

Leserbriefe geben nicht unbedingt die Meinung des Herausgebers des BWL-Boten wieder und werden nur mit Absender- bzw. Verfasserangabe veröffentlicht. Es besteht kein Anspruch auf Veröffentlichung oder ungekürzte Veröffentlichung einer Leserzuschrift.

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