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Leserzuschrift vom 19.09.2004

zu dem Artikel "Notprogramm und Gegenrevolution: alternative Vorschläge zur Schulreform" vom 16.09.2004

Der Absender hat um Anonymisierung gebeten.

Stellvertretend für viele bestätigende Zuschriften, die auf den Artikel zur Schulreform eingegangen sind, veröffentlichen wir nachfolgend einen ausführlichen Leserbrief, der die Misere der sozialistischen Experimente mit der Schule beispielhaft exemplifiziert:

Na, das ist fast deckungsgleich mit meinen Ideen, die ich schon gar nicht lange nach meinem Abitur 1974 geäußert habe. Damals aus Trotz, weil ich immer gegen den "Mainstream" war, und aus ehrlicher Überzeugung, weil mir einiges der Brandtschen Bildungsreformen mehr als spanisch vorkam.
Wir haben damals Abitur in einer Übergangsphase gemacht, vor uns galt noch das "alte" Abitur (mein Gott, was die alles lernen mußten), nach uns kam die Sintflut der Reformen (wie, das soll ein Abitur sein, habe ich 1978 gefragt? Religion und Kunst? Antwort: Buhh, Ewiggestriger, Rechtsradikaler, etc. etc.).
Wir selbst hatten eine Differenzierung nach sprachlichem Zweig mit zwei 6-stündigen Sprachen als Abiturkurs und dem mathematischen Zweig mit zwei 6-stündigen Kursen in Mathematik und Physik. In der Retrospektive halte ich diese Konstruktion und meine neigungsbedingte Wahl von Mathematik und Physik für einen halben Fehler, denn so hatte ich z.B. nie die Gelegenheit, Französisch oder Spanisch zu lernen. Im ersten Semester des Physikstudiums reichte die Mathematik ungefähr für die ersten 2 Monate, dann kamen Dinge, die wir noch nie gehört hatten.
Na ja, nun ist das Kind endgültig in den Brunnen bei PISA gefallen, und es wird eine längere Zeit brauchen, es da wieder rauszuholen... Sollten allerdings die aktuellen Rot-Grünen Vorschläge umgesetzt werden, wird es wohl endgültig ertrinken. Auf den Gymnasien hat allerdings schon ein Umschwung gegenüber 1978 stattgefunden, das sehe ich bei meinem Stiefsohn, der in die 9. Klasse geht. Wenn das jetzt auch noch in Gesamtschulen umgewandelt wird, sehe ich absolut schwarz.
Ihre Idee des Beginns der Ost-West Konflikte bei Alexander dem Großen ist interessant, aber ist das auch realistisch? Die Kreuzzüge sehe ich auf jeden Fall in diesem Umfeld angesiedelt, aber Alexander?? Viele Grüße...

Leserbriefe geben nicht unbedingt die Meinung des Herausgebers des BWL-Boten wieder und werden nur mit Absender- bzw. Verfasserangabe veröffentlicht. Es besteht kein Anspruch auf Veröffentlichung oder ungekürzte Veröffentlichung einer Leserzuschrift.

Hrsg. & v.i.S.d.P.: Harry Zingel 2004; Erlgarten 8, 99091 Erfurt, Tel. 0172-3642082, 0361-2606029, Fax 0361-2118928


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