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Leserzuschrift vom 10.07.2003

zum Beitrag "Keine Satire: Die Furzsteuer kommt!" vom 02.07.2003

Absender: Werner Eisenkopf

Meldung der UN (Untergießkübelbacher Nachrichten). Innenpolitik: Die vierteljährliche persönliche Gasmessung jedes Bundesbürgers beim zuständigen lokalen Gesundheitsamt zwecks Festlegung von dessen persönlichem "TRBGIX" (Treibhausgaswertindex) aus Darm und Magen, zur Festsetzung der personenbezogenen Treibhausgassteuer PTGSt, soll wieder abgeschafft werden auf Vorschlag der GRÜNEN.

Nicht etwa wegen des hohen Aufwandes sondern weil sich Basisgruppen und Ortsvereine der GRÜNEN bei ihren Ministern beschwert hatten, daß sie überdurchschnittlich viel "PTGSt" (Personenbezogene Treibhausgassteuer) zu bezahlen hatten, was offenbar auf den starken Verzehr von verstärkt darmanregendem "Müsli und anderen ökologischen Lebensmitteln" verursacht sei, während dagegen andere Bürger mit "unökologischen Nahrungsmitteln" wie Steaks, Schnitzeln mit Pommes und so, offensichtlich und ungerechterweise deutlich weniger persönliche Treibhausgase produziert hätten. Dies sei ökologisch nicht hinnehmbar, so die Pressesprecherin der GRÜNEN und eine ungerechtfertigte übermäßige Belastung von "ökologisch gesund lebenden Bürgern".

Da aber eine ernährungsbedingte Einzel-Befreiung von der "PTGSt" aufgrund "anerkannt ökologischer Lebensmittel" sogar für die aufgeblähte deutsche Öko-Bürokratie - seit 2 Jahren immerhin größter Arbeitgeber in der BRD - zuviel würde und eine Kontrolle dazu auch schwierig sei, kam eben die Abschaffungsforderung für die "PTGSt". Dagegen meinte der Pressesprecher der SSPD (Schröderistische Sozialdemokratische Partei Deutschlands - früher SPD), die PTGSt sei eine absolute "Erfolgsstory" und habe wichtige Arbeitsplätze sowie Einnahmen in die Steuerkasse geschaffen, auf die man ja nun nicht einfach verzichten könne, er regte eine Befreiungsregelung an, etwa mittels auf Müslipackungen aufgedruckten "Öko-Steuererstattungsbons" für die man ein "Bundesamt für die Befreiung von PTGSt für Öko-Lebensmittelesser"(Namensvorschlag: BABÖLFREI) neu schaffen könne oder eine ähnlich "effektive Lösung". Der zuständige Ausschuß des Bundestags nahm diese Sache in die Tagesordnung seiner nächsten Sitzung auf. Mit einem Ergebnis soll bis Herbst gerechnet werden.

Reporter: W. Eisenfuß (Meldung vom 2. April 2010)

Werner Eisenkopf, Runkel/Lahn, Autor der bundesweiten Datenbank Windradunfälle im NET,
http://members.aol.com/fswemedien/ZZUnfalldatei.php.

Leserbriefe geben nicht unbedingt die Meinung des Herausgebers des BWL-Boten wieder und werden nur mit Absender- bzw. Verfasserangabe veröffentlicht. Es besteht kein Anspruch auf Veröffentlichung oder ungekürzte Veröffentlichung einer Leserzuschrift.

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