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Leserzuschrift vom 18.04.2003

Absender: Matthias Buchwald

Hallo Herr Zingel,

Ein Artikel aus der Financial Times Deutschland von Donnerstag dem 17.04.2003 veranlaßte mich, gegenüber folgender Aussage Stellung zu beziehen. Unter der Überschrift "Streit um Gesundheitsreform eskaliert" konnte man eine – für die Bundesregierung – geradezu 100%ig richtige Aussage einer Sprecherin des Gesundheitsministeriums lesen. So wurde im dem Chef der Techniker-Krankenkasse – Herr Klusen, einer derer, die im Lügenreich der Politik noch wahre, kritische Worte sprechen kann – ein Rücktritt nahegelegt (der später selbstredend gar nicht so gewollt war und zurückgenommen wurde!? – alles nur ein Merkposten!?). Das Entscheidende hieran ist aber die Begründung: "In Wirtschaftsunternehmen müssen Chefs bei erwiesener Erfolglosigkeit den Hut nehmen". Das dieser Satz gerade aus den Mündern unserer obersten Heeresführung kommen, kann nur zum Anlaß genommen werden, folgende Forderungen an die Bundesregierung zu stellen:

  1. Rücktritt der gesamten Führungsriege der SPD wegen erwiesener Erfolglosigkeit!
  2. Besetzung der einzelnen Ämter mit dafür ausgebildeten Fachleuten!
  3. Einführung eines Politiker-TÜVs (Wer diese Forderung an Ärzte stellt, kann und muß sie auch gegen sich selbst gelten lassen)!
  4. Durchführung jährlicher Bürgerbefragungen zur Leistungsfähigkeit und Zielerreichung der Regierung, durch unabhängige Ratingagenturen (vielleicht sogar ganz modern und kostengünstig via Internet...)!

Dies ist keine abschließende Aufzählung. Weitere Vorschläge (oder Gegenargumente) können hier gerne zur Diskussion gebracht werden.

Matthias Buchwald,
sugarbuchi@gmx.net

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