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Leserzuschrift vom 11.03.2003

zu den Beiträg "Amway" vom 15.08.2002 und "MLM" (www.zingel.de)

Absender: der Redaktion bekannt

Vielen Dank für Ihre Aufklärungsarbeit zu Thema MLM. Ich hatte vor einiger zeit mich als Arbeitssuchender auf der Internetseite des Arbeitsamtes unter der Rubrik Nebenjobs mich für ein Arbeitsangebot interessiert gezeigt und auch meine persönlichen Daten eingegeben. Daraufhin bekam ich eine EMail geschickt, wo die alle meine Fragen beantwortet würden. Einen Tag später bekam ich einen Anruf von einer Führungskraft mit der Frage, ob ich den Inhalt der in der EMail Seite verlinkten Webseite studiert hätte. Ich verneinte. Daraufhin bekam erneut eine Mail. Wieder mit persönlichen Zugangsdaten und den links, sie nur extra für mich 3 Tage freigeschaltet wurden. Und wenige Tage später wieder der Anruf dieser Führungsperson. Ich verneinte wieder und kam mit meiner Meinung heraus, daß MLM nicht so meine Sache sei. Immer noch keine Information darüber, was sie überhaupt im Unternehmen verkaufen. Doch zuerst lud er mich zu einer Firmenschulung ein, bevor ich die Frage stellen konnte, was überhaupt verkauft wird. Er antwortete es gäbe verschiedene "Meinungen". Es werde Ware weitergegeben und daher kein Schneeballsystem. Die Firma existiere seit über 20 Jahren. In den USA werden ein großer Prozentsatz an Umsätzen über MLM verkauft. Die IHK empfehle diesen Vertriebsweg als Möglichkeit in die Selbstständigkeit zu gehen. Und wenn er seinen Interessenten erzählen würde, daß sie mit Kosmetika handeln würde er sofort eine Abfuhr erteilt bekommen und daher rückt er mit der Aussage, daß er für die Wellneß Branche tätig ist nicht sofort heraus. Aber ein relativ hoher Prozentsatz.

dieser Unternehmer hätten ein Einkommen im 6-Stelligen Bereich. Das waren die Argumente, die mir zu diesem Gespräch eingefallen sind. Auch wenn er von der seriösen Sparte des MLM gehört, so finde ich die Kontaktaufnahme gerade zu Arbeitslosen nicht in Ordnung und was deren soziale Situation betrifft als besonders instinktlos.

Ich bin zuletzt doch im Guten mit ihm auseinander gegangen und höre hoffentlich nichts mehr von ihm.

(der Name des Absenders ist bekannt, wird jedoch aus Sicherheits- und Datenschutzgründen nicht bekanntgegeben. Der Autor hat die Wiedergabe genehmigt.)

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